Wiederholung des Vortrags zur Moorkolonisation

Wegen des großer Besucherandrangs bei seinem Vortrag wiederholt Dr. Rößler seine Veranstaltung.

Am 22. November 2018 konnten wir einen besucherstarken Abschluss unserer Vortragsreihe im Jahr 2018 erleben. Das Interesse an dem Vortrag von Herrn Dr. Rößler „Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not … Moorkolonisation im Elbe-Weser-Dreieck (1750-1880)“ war so groß, dass zahlreiche Besucher keinen Platz mehr im Veranstaltungsraum fanden. Daher wird Herr Dr. Rößler am Sonntag, den 20. Januar 2019 um 14:00 Uhr  seinen Vortrag wiederholen.

„Es tut mir sehr leid, dass wir an diesem Vortragabend viele interessierte Besucher wieder wegschicken mussten“, erklärt Museumsleiterin Ellen Horstrup. „Dafür war das Interesse zu groß für unseren Veranstaltungsraum. Ich bedanke mich daher sehr herzlich bei unseren Besuchern für das Verständnis und bei Herrn Dr. Rößler, dass er sich bereit erklärt hat, mit seinem Vortrag noch einmal zu uns zu kommen“.

In seinem reich bebilderten Vortrag beschäftigt sich der Bremer Historiker mit dem Prozess der Kolonisation, aber auch mit der Herkunft und den Lebensbedingungen der Menschen, die in den Mooren der heutigen Landkreise Rotenburg (Wümme) und Osterholz eine neue Heimat fanden. „Die Kolonisation ist aus heutiger Sicht eine Erfolgsgeschichte“, resümiert der Bremer Historiker am Ende seines Vortrags, denn in den eigentlich lebensfeindlichen Mooren auf dem Gebiet der alten Ämter Lilienthal und Osterholz, Ottersberg und Bremervörde wurden mehrere Tausend Bauernstellen geschaffen und über 70 neue Dörfer gegründet. Dennoch waren die Anfänge mit vielen Schwierigkeiten verbunden und für die Siedler mit einem für heutige Verhältnisse unvorstellbar harten Leben.

Die Moorkolonisation ist aber auch eng verbunden mit dem Namen Jürgen Christian Findorffs, der bereits zu Lebzeiten als „Vater aller Moorbauern“ bezeichnet wurde und der bis heute zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten des Elbe-Weser-Dreiecks zählt. Seine Rolle wird in dem Vortrag ebenfalls beleuchtet.

Der Vortrag beginnt am Sonntag, den 20. Januar 2019 um 14:00 Uhr. Eintritt: 5,00 €. Interessierte können sich gerne im Vorfeld unter Tel.: 04761-983 4603 anmelden. Spontane Teilnehmer sind ebenso herzlich willkommen.